Unsere Partner-Einrichtungen

Bei GenDi@ arbeiten wir mit Schulen ganz unterschiedlicher Schulformen im Donauraum zusammen – und genau diese Vielfalt macht unsere Zusammenarbeit so besonders. Wir sind sehr dankbar für die engagierten Partnerschaften, die unseren intergenerationellen und interkulturellen Austausch lebendig werden lassen. Auf dieser Seite möchten wir die beteiligten Schulen vorstellen.

● Grün: Seniors aus ganz Deutschland begleiten unsere Alt-Jung-Projekte

● Lila: Unsere Partnerschulen im Donauraum

● Rot: Diese Schulen werden in Kürze unserem Netzwerk beitreten

Karte der Partner-Einrichtungen von GenDi@

Bosnien-Herzegowina

Katholisches Schulzentrum Banja Luka

Katholisches Schulzentrum Banja Luka

Am Katholischen Schulzentrum Banja Luka, Bosnien-Herzegowina gibt es einen eigenen deutschsprachigen Zug, in dem wichtige Fächer auf Deutsch unterrichtet werden und Deutsch als Bildungssprache gepflegt wird. Er richtet sich nicht nur an katholische oder deutsche Schülerinnen und Schüler, sondern steht jungen Menschen unterschiedlicher Herkunft offen. Ziel ist es, hohe sprachliche Kompetenzen in Deutsch zu vermitteln, internationale Studien- und Berufsperspektiven zu eröffnen und Brücken zu Deutschland zu schlagen. Durch Austauschprojekte, Begegnungen und gemeinsame Aktivitäten wird der Deutschzug zu einem Ort des interkulturellen Lernens und der Verständigung in einer von Vielfalt geprägten Stadt.

Bild: Wikipedia

Berufs-, Handels- und Wirtschaftsschule Sarajevo

Berufs-, Handels- und Wirtschaftsschule Sarajevo

Die Berufs-, Handels- und Wirtschaftsschule Sarajevo ist eine traditionsreiche Einrichtung mit über 100-jähriger Geschichte. Gegründet 1912 als Handelsakademie, hat sie beide Weltkriege überdauert und wurde nach dem Bosnienkrieg wiederaufgebaut. Die Schule bietet ein vierjähriges Programm mit Abitur-Abschluss im Bereich Betriebswirtschaft, ausgerichtet am dänischen Modell. Schüler qualifizieren sich hier als Bankkaufleute, Manager oder Finanzexperten in Fächern wie Marketing, Bankwesen und EU-Recht. Mit rund 25 Klassen à 20–26 Lernenden ist sie die einzige dieser Art in Bosnien und Herzegowina.

Bild: ses.edu.ba

Moldawien

IPLT Mihail Kogălniceanu

IPLT „Mihail Kogălniceanu”

Die staatliche öffentliche Schule IPLT „Mihail Kogălniceanu” befindet sich im Stadtteil Rîșcani der moldauischen Hauptstadt Chișinău und hat rund 1.000 Schülerinnen und Schüler in 35 Klassen. Gegründet wurde die Schule 1990 als deutsch-rumänisches Lyzeum. Sie trägt den Namen des bekannten rumänischen Politikers, Publizisten und Historikers Mihail Kogălniceanu.

Deutsch ist ein besonderer Schwerpunkt und wird durchgehend bis zum Schulabschluss angeboten. Ab der 5. Klasse kommt Englisch als zweite Fremdsprache hinzu. Seit 2003 wird das Deutsche Sprachdiplom II ermöglicht.

Bild: pasch-net.de

Rumänien

Nationalkolleg George Coșbuc

Nationalkolleg George Coșbuc, Cluj-Napoca

Das Nationalkolleg George Coșbuc in Cluj-Napoca, Rumänien ist eine lebendige Bildungsstätte für rund 1.630 Schülerinnen und Schüler. Im Jahr 2007 wurde das Kolleg vom Unterrichtsministerium als eine der besten Schulen Rumäniens ausgezeichnet. Seit 1976 bestehen eine rumänische Abteilung und ein Zweig für Deutsch als Muttersprache. Es bietet Unterricht von der Vorschule bis zur 12. Klasse und verfügt als einzige in der Stadt über einen deutschsprachigen Zweig. Die Lernenden erwerben hier fundierte Deutschkenntnisse und legen das Deutsche Sprachdiplom (DSD II) ab. Ergänzend werden Englisch und Französisch unterrichtet.

Bild: pasch-net.de

Nationalkolleg Johannes Honterus

Nationalkolleg „Johannes Honterus“, Brașov

Das Honterus-Gymnasium in Kronstadt wurde 1541 vom Humanisten und Reformator Johannes Honterus als erstes humanistisches Gymnasium Südosteuropas gegründet. Es prägte mit seinem hohen Bildungsniveau Generationen von Schülern aus Siebenbürgen und darüber hinaus und verbindet bis heute evangelische Tradition mit moderner Bildung. Am deutschsprachigen Zug des Gymnasiums ist die Unterrichtssprache fast durchgängig Deutsch; so erwerben die Schülerinnen und Schüler neben Englisch weitere Fremdsprachenkenntnisse und oft das Deutsche Sprachdiplom, das ihnen Studienwege in ganz Europa eröffnet.

Bild: Wikipedia

Ukraine

Staatliche Mittelschule Nr. 90 Odessa

Staatliche Mittelschule Nr. 90, Odessa

Mitten im Zentrum von Odessa liegt das historische und dennoch moderne Gebäude der staatlichen Mittelschule Nr. 90, die seit 1944 besteht und zu den ältesten DSD Schulen der Ukraine gehört. Über 1.000 Schülerinnen und Schüler lernen hier. Bereits die Kinder der 1. Klasse können Deutsch als erste Fremdsprache lernen und bis zum Schulabschluss weiterführen. Zudem gibt es die Möglichkeit, das Deutsche Sprachdiplom (DSD I in der 9. Klasse und DSD II in der 11. Klasse) zu absolvieren. In kleinen Lerngruppen werden Sprache, Kultur und Traditionen vermittelt, in den beiden Fächern Deutsch und deutsche Landeskunde.

Bild: Pasch-net.de

Lyzeum Nr. 1 Bilhorod-Dnistrovskyi

Lyzeum Nr. 1 Bilhorod-Dnistrovskyi

Das Lyzeum Nr. 1 Bilhorod-Dnistrovskyi, Ukraine, gehört zu den ältesten Schulen der Stadt und entwickelte sich seit 1918 von einer Mädchenschule zur modernen Sekundarschule mit Lyzeumsstatus, in der viele Generationen eine gute Allgemeinbildung erhielten und sich auf Studium oder Beruf vorbereiteten. Seit 2021 trägt die Einrichtung offiziell den Status eines Lyzeums und bietet eine vollständige schulische Ausbildung bis zum Abschluss der Sekundarstufe an. Die Lehrkräfte legen großen Wert auf solide Allgemeinbildung und auf die persönliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler. Am 23. Juni 2025 wurde das historische Schulgebäude bei einem russischen Raketenangriff zerstört.

Bild: Wikipedia

Romano-Germanisches Lyzeum Nr. 123 Kiew

„Romano-Germanisches“ Lyzeum Nr. 123, Kiew

Das „Romano-Germanische“ Lyzeum Nr. 123 in Kiew, Ukraine, liegt im traditionsreichen Stadtteil Podil und besteht seit 1935, als es zunächst als Mädchenschule gegründet wurde. Das Lyzeum ist eine sprachprofilierte Schule, in der moderne Fremdsprachen – insbesondere Deutsch – einen wichtigen Platz im Unterricht einnehmen. Die Schülerinnen und Schüler erhalten hier eine umfassende Allgemeinbildung und werden zugleich gezielt sprachlich gefördert, sodass sie gute Voraussetzungen für ein späteres Studium oder eine berufliche Laufbahn mit internationaler Ausrichtung erwerben.

Bild: Irina Tanrykul

Nationale Pädagogische Universität H. S. Skoworoda Charkiw

Nationale Pädagogische Universität „H. S. Skoworoda“, Charkiw

Die Nationale Pädagogische Universität „H. S. Skoworoda“, Charkiw, Ukraine, ist eine traditionsreiche Hochschule zur Ausbildung von Lehrkräften für Schule und Erwachsenenbildung. Ihre Wurzeln liegen in einem pädagogischen Institut des frühen 19. Jahrhunderts, das im 20. Jahrhundert zur spezialisierten pädagogischen Universität weiterentwickelt wurde. Sie bietet ein breites Fächerspektrum von Pädagogik, Psychologie und Philologie über Naturwissenschaften bis zu Musik und Kunst und verbindet Forschung mit schulpraktischer Ausbildung. Bis zum Krieg war sie mit rund zehntausend Studierenden eine der wichtigsten Zentren der Lehrerbildung in der Ukraine und pflegte internationale Kooperationen, etwa mit deutschen Partnern.

Bild: Kharkovinfo.com

Partnerschaften in Vorbereitung

Bosnien-Herzegowina
Mostar

Rumänien
Braila

Serbien
Vrsac
Bačka Palanka